|
| |
Gefährliche Inhaltsstoffe,
gesundheitsgefährdend für Sie und Ihre Familie! Informieren Sie sich und beugen
Sie somit Krankheiten und Allergien vor.
Was Sie über gefährliche Inhaltsstoffe wissen müssen
Potentiell gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe
Gefährliche Inhaltsstoffe einzeln aufgelistet
Verwandte Themen
Was sie über gefährliche Inhaltsstoffe wissen müssen
Pflegeprodukte zeichnen sich nicht nur dadurch aus, welche Inhaltsstoffe sie
enthalten. Nicht minder wichtig ist es, welche Stoffe nicht enthalten sind!
Viele handelsübliche Seifen, Lotionen und Kosmetika enthalten Substanzen, die
Gesundheitsschäden und unerwünschte Reaktionen auslösen können. Mit Hilfe dieser
Liste erhalten Sie Kenntnis über solche Bestandteile.
„Wer zu Haus Shampoo hat, das Krebs erregende oder verdächtige Bestandteile hat,
sollte es wegwerfen. Enthält es allergiesierende Stoffe, kann das Produkt
aufgebraucht werden, doch besteht die Gefahr, dass die Toleranzschwelle für
solche Substanzen überschritten wird."
(Quelle: Öko-Test, Heft 06/01)
Potentiell gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe
Für Ihre Familie und für sich: Machen Sie den Gesundheitscheck! Prüfen Sie
selbst, ob die in dieser Liste genannten Stoffe in Ihrem Badezimmer stehen!
- Mundwasser:
Alkohol, Geschmacksstoffe, Sodium Lauryl Sulfate
- Zahnpasta:
Fluor, Sodiumfluoride, Sodium Lauryl Sulfate, Sodium Laureth Sulfate,
Propylenglycol, Saccharin
- Shampoo:
Diethanolamine (DEA), Diethylphtalat, LAS-Tenside, Oxybenzon,
Propylenglykol, Sodium Lauryl Sulfate, Sodium Laureth Sulfate
- Conditioner:
Diethanolamine (DEA), Propylenglykol, Talg (Tierfett)
- Rasierschaum oder Gel:
Diethanolamine (DEA), Propylenglykol, Sodium Lauryl Sulfate, Salz
- Deodorants:
Aluminiumsalze, Butane, Propane, Propylenglykol, Talkum, Alkohol
- Duschgels, Seifen:
Diethanolamine (DEA), Sodium Lauryl Sulfate, Sodium Laureth Sulfate, Talg (Tierfett)
- Hautcremes:
Formaldehyd, Glycerin, Kaolin, Lanolin, Mineralöl, Parfüm, Petrolatum,
Propylenglykol
- Getönte Tagescremes/ Make Up:
Polyethylenglykol (PEG), Mineralöl, Pafüm, Propylenglykol, Glycerin
Gefährliche Inhaltsstoffe einzeln aufgelistet
- a-Hydroxysäure
Eine organische Säure, die durch anaerobe Atmung entsteht.
Hautpflege¬produkte mit a-Hydroxysäure greifen nicht nur die Hautzellen an,
sondern auch den Schutzmantel der Haut. Langfristige Hautschäden können die
Folge sein.
- Alkohol
Eine farblose, flüchtige, brennbare Flüssigkeit, die durch Vergärung von
Hefe und Kohlehydraten entsteht. Alkohol wird häufig als Lösemittel
verwendet, findet sich aber auch in Getränken und Medikamenten. Als
Bestandteil eßbarer und trinkbarer Produkte kann Alkohol möglicherweise das
Körpergewebe anfälliger für Karzinogene machen. Mundspülungen mit einem
Alkoholgehalt von 25% oder mehr stehen im Verdacht, für Mund-, Zungen- und
Rachenkrebs verantwortlich zu sein.
- Aluminium
Ein metallisches Element, das vielfach bei der Herstellung von
Flugzeug¬bauteilen und Prothesen sowie als Bestandteil von schweißhemmenden
Mitteln, säurewidrigen Mitteln und Antiseptika verwendet wird. Aluminium
wird mit der Alzheimer-Krankheit und mit Brustkrebs in Verbindung gebracht.
- Bentonit
Ein poröser Ton, der durch Wasseraufnahme auf ein Vielfaches seines
Trockenvolumens anwächst. Als Grundstoff vieler Kosmetika kann Bentonit
eventuell die Poren verstopfen und die Haut ersticken.
- Sutane
Ein Aerosol, hochbrennbar und kann in hohen Dosen narkotisierende Wirkung
haben.
- Collagen
Ein unlösliches Faserprotein, das wegen seiner Größe nicht in die Haut
eindringen kann. Das Collagen, das man in den meisten Hautpflege¬produkten
findet, wird aus Tierhäuten und zermahlenen Hühnerfüßen gewonnen. Die
Substanz legt sich wie ein Film über die Haut und kann sie dadurch ersticken.
- Diethanolamine (DEA)
Ein farbloser oder kristallartiger Alkohol, welcher in Lösungsmitteln, Emul-
-gatoren und Reinigugsmitteln Anwendung findet. DEA wirkt als Weichmacher in
Körperlotionen oder als Feuchthaltemittel in Hautpflegeprodukten. Falls
diese DEA's zusammen mit Nitraten verarbeitet werden, reagieren diese
chemisch miteinander und führen möglicherweise zu krebserzeugenden
Nitrosaminen. Obwohl in früheren Studien DEA selbst nicht als
krebserzeu¬gend galt, zeigen neueste Studien krebserzeugendes Potential,
auch ohne Nitratverbindungen. DEA's sind unter anderem auch Haut-und
Schleim¬hautreizend.
- Diethylphthalat
Wird zur Vergällung von Alkohol eingesetzt. Es wird von der Haut aufgenommen
und beeinflußt ihren Schutzmechanismus. Phthalate stehen im Verdacht, Leber,
Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu
wirken. (Quelle: Öko-Test, Heft 06/2001) Gefunden in Haarshampoos.
- Dioxin
Ein möglicherweise kanzerogenes Abfallprodukt des Papierbleichungsprozesses
in Papiermühlen. Mit Dioxin behandelte Behältnisse können unter Umständen
Dioxin auf das Produkt selbst übertragen.
- Elastin
Mit hoher relativer Molekülmasse ist ein ähnliches Protein wie das Collagen
und Hauptbestandteil elastischer Fasern. Elastin wird auch aus Tierteilen
gewonnen. Die Wirkung auf die Haut ist vergleichbar mit der des Collagens.
- Fluoride
Ein potentiell krebserregender Inhaltsstoff.
- Fluorkohlenwasserstoffe
Ein farbloses, nicht brennbares Gas oder eine farblose, nicht brennbare
Flüssigkeit, die manchmal leichte Reizungen der oberen Atemwege hervorruft.
Fluorkohlenwasserstoffe werden häufig als Treibmittel in Haarsprays
verwendet.
- Formaldehyd/-abspalter
(Bronidox, Bronopol, Diazolidinyl-Harrfstoff, Diazolidinyl-Urea, DMDM
Hydantoin, Imidazolidinyl-Harnstoff, Imidazolidinyl-Urea,
2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol, 5-Bromo-5-Nitro1,3-Dioxane).
Ein farbloses giftiges Gas - ein Reizstoff und Krebserreger. In Kombination
mit Wasser findet Formaldehyd als Desinfektionsmittel, als Fixierungsmittel
oder Konservierungsmittel Verwendung. Formaldehyd ist in vielen kosmetischen
Produkten und vor allem in herkömmlichen Nagelpflegesystemen enthalten.
Schon in gerigen Mengen reizt dieser krebsverdächtige Stoff Schleimhäute und
kann Allergien auslösen.
- Geschmacksstoffe
Einige Geschmacksstoffe stehen unter dem Verdacht, krebserregend zu sein.
- Glycerin
Eine sirupartige Flüssigkeit, die durch die chemische Verbindung von Wasser
und Fett hergestellt wird. Glycerin kommt als Lösemittel und als Weichmacher
zum Einsatz. Glycerin zieht Feuchtigkeit aus den unteren Hautschichten an
die Hautoberfläche und hält sie dort - außer wenn die Luftfeuchtigkeit über
65% liegt. Dadurch trocknet die Haut von innen nach außen aus.
- Kaolin
Ein feiner weißer Ton, der zur Porzellanherstellung verwendet wird. Ähnlich
wie Bentonit erstickt und schwächt Kaolin die Haut.
- Lanolin
Eine aus Wolle gewonnene fettige Substanz, die häufig Bestandteil von
Kosmetika und Lotionen ist. Die Haut kann manchmal allergisch auf Lanolin
reagieren, z.B. mit Hautausschlägen.
- Lauge
Eine hochkonzentrierte wäßrige Lösung aus Natriumhydroxid oder
Kaliumhydroxid. Seifenstücke z.B. sind eine Kombination aus Lauge und
tierischen Fetten, die korrodieren und die Haut austrocknen können.
- LAS-Tenside
Stark hautreizend und ist in Abwasser schwer abbaubar und selbst in
Waschmittel nicht mehr eingesetzt. (Quelle: Öko-Test, Heft 06/2001).
- Mineralöl (auch Parafflnum Liquidum genannt)
Ein Rohöl (Petroleum) Derivat, das industriell als Schneidflüssigkeit und
Schmieröl genutzt wird. Mineralöl bildet einen öligen Film auf der Haut. So
werden Feuchtigkeit, Toxine und Abfallstoffe eingeschlossen und die normale
Hautatmung unterbunden, weil der Sauerstoff nicht in die Haut eindringen
kann.
- Nitro- und Polyzyklische Moschusverbindungen
Diese synthetischen Parfümstoffe haben sich teilweise in Tierversuchen als
krebserregend oder erbgutverändernd erwiesen. Diese Stoffe rei¬chern sich in
der Umwelt und im Körper an und können sogar in der Muttermilch nachgewiesen
werden (Quelle: Öko-Test, Heft 04/97). Neuere Untersuchungen geben Hinweise
auf Leberschäden. Duftstoffe können beim Menschen Allergien hervorrufen und
Augenbindehäute und Atemwege reizen.
- Nitrosamine
Nitrosamine können über die Haut aufgenommen werden und Krebs erzeugen. Sie
gelangen durch verunreinigte Rohstoffe in Kosmetika oder entstehen während
der Lagerung, wenn bestimmte Inhaltsstoffe mitein¬ander reagieren.
- Petrolatum
Ein Fett auf Petroleumbasis, industriell als Schmiermittel genutzt. Die
meisten der möglicherweise schädlichen Eigenschaften von Petrolatum decken
sich mit denen des Mineralöls.
- PEG (Polyethylenglykol) / PEG-Derivate
(Copolyol, Polyglykol, Polysorbate, das sind Stoffe, die „PEG" oder die
Buchstaben „eth" in Verbindung mit einer Zahl enthalten, z.B. Ceteareth-33)
Polyethylenglykole und deren Abkömmlinge können die Haut durchlässiger
machen und Schadstoffe in den Körper einschleusen.
- Propane
Ein Aerosol, brennbar und in hohen Dosen narkotisierend.
- Propylenglykol
Eine kosmetische Form des Mineralöls, die man aber auch in automatischer
Brems- und Hydraulikflüssigkeit sowie in industriellen Frostschutzmitteln
findet. In Haut- und Haarpflegeprodukten wirkt Propylenglykol als
Feucht¬haltemittel, d.h. der Feuchtigkeitsgehalt von Haut oder kosmetischen
Produkten bleibt aufrechterhalten, weil Propylenglykol das Entweichen von
Feuchtigkeit oder Wasser verhindert. Werkstoff-Sicherheitsdatenblätter
warnen die Benutzer vor Hautkontakt mit Propylenglykol, da es die Haut stark
reizt und zu Leberanomalien und Nierenschäden führen kann.
- Salz
Austrocknend, führt zu Hautirritationen.
- Sodium Fluoride
Wurde als potentiell krebserregend identifiziert.
- Sodium-Lauryl-Sulfat
Scharfes Reinigungs- und Netzmittel, das in Garagenbodenreinigern,
Maschinenentfettern und Produkten zur Autowäsche vorkommt. Sodium-lauryl-sulfat
gilt unter Wissenschaftlern als häufiges Hautallergen. Es wird schnell von
Augen, Gehirn, Herz und Leber absorbiert und dort angelagert, was zu
Langzeitschäden führen kann. Allgemein kann Sodium-lauryl-sulfat
Heilungsprozesse verzögern, bei Erwachsenen grauen Star verursachen und bei
Kindern dazu führen, daß sich die Augen nicht richtig entwickeln.
In der Apotheke erhältlich als Natriumlaurylsulfat.
Auf der Verpackung befindet sich folgender Wamhinweis:
Gesundheitsschädlich beim Einatmen und Verschlucken. Reizt die Atmungsorgane
und die Haut. Gefahr ernster Augenschäden. Bei Berührung mit den Augen
gründlich mit Wasser abspülen und den Arzt konsultieren! Bei
Berührung mit der Haut sofort mit viel Wasser abwaschen. Während der Arbeit
geeignete Schutzhandschuhe und Schutzbrille/Gesichtsschutz tragen. Bei
Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett
vorzeigen.
- Sodium-Laureth-Sulfat
Sodium-laureth-sulfat ist die alkoholische (ethoxylierte) Form des Sodium-lauryl-sulfats.
Es ist etwas weniger reizend als Sodium-lauryl-sulfat, kann aber ein
stärkeres Austrocknen bewirken. Sowohl Sodium-lauryl-sulfat als auch Sodium-laureth-sulfat
können in Shampoos und Reinigungsmitteln durch Reaktion mit anderen
Inhaltsstoffen möglicherweise zur Bildung von krebserregenden Nitraten und
Dioxinen beitragen. Schon durch eine einzige Shampoobehandlung können
größere Nitratmengen in den Blutkreislauf gelangen.
- Talkum
Ein weiches, grau-grünes Mineral, das in manchen Körperpflegeprodukten und
Kosmetikprodukten enthalten ist. Das Einatmen von Talkum ist unter Umständen
schädlich, da diese Substanz als möglicherweise krebserregend gilt.
- Tierfett (Talg)
Eine bestimmte Art Tiergewebe, bestehend aus ölhaltigen Feststoffen oder
Halbfeststoffen. Diese sind wasserunlösliche Ester von Glycerol und
Fettsäuren. Tierfett und Lauge sind die Hauptbestandteile eines Seifenstücks,
einem Reinigungs- und Emulgationsmittel, das wahrscheinlich beste
Brutbedingungen für Bakterien bietet.
Geschichte von Kahuna
Was ist Kahuna?
Wofür ist Kahuna gut?
Kahuna Körperarbeit
Nur für Frauen
| |
|